Gesunde Ernährung für Welpen

Der Gedanke, dass Welpen spezielles Futter brauchen, kommt vor allem von der Tierfutterindustrie. Im Grunde füttert man Welpen ähnlich wie erwachsene Hunde – nur öfter (3–4 Mal am Tag) und in einer größeren Menge (etwa 4–6 % des Körpergewichts).

Welpen werden meistens mit 8–9 Wochen an ihre neuen Besitzer abgegeben. Wenn sie beim Züchter schon gebarft wurden, sollte man sich am besten einen Futterplan mitgeben lassen.

Wurden die Welpen bisher mit Fertigfutter gefüttert und sollen nun auf BARF umgestellt werden, ist das meist kein Problem. In diesem Alter passt sich die Verdauung schnell an.

Welpen brauchen viel Kalzium. Das ist zum Beispiel in Knochen und Knorpel enthalten. Wichtig ist, dass der Knochen entweder groß genug ist, damit sich der Welpe nicht verschlucken kann, oder dass er fein gemahlen ist. Besonders gut eignen sich weiche Knochen, zum Beispiel vom Kalb. Auch Kuheuter enthält viel Kalzium.

Beim Zahnwechsel soll man dafür sorgen, dass der Welpe genug zum Kauen bekommt, um die Milchzähne zu lösen. Am besten Kalbsbrustbein - in gefrorenem Zustand, denn Kälte lindert Schmerzen und hilft bei geschwollenem Zahnfleisch.


Barf für Senioren

Die Art der Nahrungsmittel ist nicht vom Alter des Tieres abhängig. Deswegen ist es nicht notwenig ein spezielles Ernährungskonzept für Senioren aufzustellen. Allerdings gibt es altersbedingt doch einige Punkte, die Du bei der Ernährung Deines Oldies beachten solltest: 

  • Ältere Hunde sind nicht mehr so aktiv wie Junghunde. Deswegen verringert sich ihr Energiebedarf, d.h. ältere Hunde fressen weniger. 
  • Sie haben sie einen reduzierten Speichelfluss und abgenutzte Zähne, deswegen sollte man eher faschiertes Fleisch verfüttern.
  • Auch bei der Knochenfütterung musst Du vorsichtig sein: Der Verdauungsapparat Deines Hundes funktioniert im hohen Alter nicht mehr so gut. Das kann beim Verzehr von Knochen zu Verstopfung führen. Besser weniger Knochen, dafür mehr Innereinen, Fleisch und Fett füttern.
  • Bei einem alten Hund lässt außerdem der Geschmacks- und Geruchssinn nach. Das führt zu Appetitlosigkeit. Hier ist es ratsam geruchsintensive Lebensmittel wie Pansen zu füttern. Du kannst andere Fleischsorten aber auch überbrühen oder leicht anbraten, damit diese intensiver riechen.

Wenn Dein Hund an einer Erkrankung leidet, wende Dich an den Tierarzt Deines Vertrauens und lass Dich bezüglich Ernährung von ihm oder ihr beraten.